Mit einer Installation und einem Beitrag zu KI von Juan Bermudez
Hochschule für Musik Mainz
10.11.26 | 19:00 Uhr
Roter Saal
Anmeldung erforderlich
© HfM Mainz
© HfM Mainz
Der Deutsche Schwerhörigenbund (125 Jahre),
der Verein der Schwerhörigen und Spätertaubten
Karlsruhe e.V. (35 Jahre) und der Ohrenschwerpunkt
Karlsruhe, OS.Ka (10 Jahre) mit dem Cochlea Implant
Zentrum (5 Jahre), feiern zusammen 175 Jahre
Bestehen und ihr Wirken für Menschen mit Schwer-
hörigkeit.
Gemeinsam diese Jubiläen zu feiern bot sich aus
unserer Sicht an, da alle ehrenamtlich und professio-
nell engagierten Personen das eine große Ziel ver-
folgen: Eine Verbesserung der Situation der Schwer-
hörigen in Karlsruhe Stadt und Land sowie in ganz
Deutschland.
Schwerhörigkeit ist eine stille Epidemie, deshalb
brauchen wir laute und bunte Veranstaltungen wie
diese, um auf die Situation schwerhöriger Menschen
in unserer Gesellschaft und die große Bedeutung des
Hörsinns aufmerksam zu machen.
Zu diesem Jubiläumsfest des Hörens möchten wir
Sie herzlich einladen.
Veranstaltungsort
ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe
Veranstaltungsraum (U1)
Steinhäuserstraße 18 · 76135 Karlsruhe
(Eingang über Edgar-von-Gierke-Straße)

KRAK bricht mit den quantifizierenden Vorstellungsrasten von Körpern, Umgebungen und Wahrnehmung, und umdenkt Brüche als Beziehung mit Klang- und Lichtinstallation.
Breaking with quantized maps of understanding Bodies, Environments and Perception, KRAK rethinks Rupture as Relation, through Sound and Light Installation.
Ausstellung im Rahmen der Meisterschülerprüfung Klangkunst-Komposition
https://www.musik.uni-mainz.de/veranstaltungen/

burdens of material ist eine Soundart-Installation für Lautsprecher und chromatische Stimmpfeifen. Sie besteht aus einer langformatigen, raumbezogenen Komposition, die um die Frage des Klangs als Material aufgebaut ist.
Historisch wurde diese Frage durch die Kategorie des Musikalischen definiert: Klang war insofern materiell, wie er Teil der Musik sein konnte. Was das beinhalten könnte, hat sich im Laufe der Zeit transformiert, erweitert und ausgedehnt. Mit Klang als Material umzugehen, heißt, sich mit der Last auseinanderzusetzen, die ihn aufgeladen wurde: das Sediment seiner Nutzung, seine Bezüge, das Problem seiner Bedeutung. Was gibt es im Klang, das außerhalb diesem Bürde fallen kann? Welche anderen Bedeutungsregime können Klang als Material beanspruchen?
Aus dem persönlichen Archiv des Kompositionsprozesses hervorgehend, verwendet das Werk sowohl „hergestellte“ als auch „gefundene“ Klänge, mischt Raum und Zeit in der Struktur der Installation und balanciert dabei zwischen der bloßen Präsenz und Funktion des Materials im Ganzen sowie zwischen Klang als sinnlichem Objekt und als Medium der Bedeutung.
Ausstellung im Rahmen des Klangkunst-Komposition Masterabschluss
https://www.musik.uni-mainz.de/veranstaltungen/
https://www.ub.uni-mainz.de/de/schule-des-sehens

Mo. 29.06.2026
12:00 bis 18:00
Black Box & Konferenzsaal
Hochschule für Musik Mainz
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 28
55128 Mainz
https://www.musik.uni-mainz.de/
„Sound & Media, before and after Post Digital“
Studierendenkonfernz von Taegyu Lim mit internationalen Gästen
Program
12:00 Uhr – Vortrag Emilien Lesage – Konferenzraum
Geschichte früher elektronischer und elektroakustischer Musikstudios mit Demonstrationen von Vintage-Geräten und Tonbandtechniken.
13:00 Uhr – Vortrag Yido Chae – Konferenzraum
Zeitgenössische Musik und Sound Art im 21. Jahrhundert im Kontext des Postdigitalen.
16:00 Uhr – Performance Yido Chae – Black Box
Exploiting Pixel Human – Sound Performance
17:00 Uhr – Performance Mateo Vacheresse & Taegyu Lim – Black Box
Experimental Pop Audio-Visual Performance mit Musik, digitalen und analogen Technologien sowie interaktivem VJing.
Juan Bermudez Ausstellung Meisterschülerabschluss - 26.-28. Juni 2026 Wiesbaden
https://www.wiesbaden.de/microsite/kunsthaus/ateliers/Bermudez-Juan
Sound ist von Natur aus an die Zeit gebunden. Dennoch sind moderne, nicht-lineare Methoden der Audioanalyse heute unerlässlich, um Algorithmen für das maschinelle Lernen zu entwickeln. Wir haben sogenannte „Audio-Features“ erschaffen, um akustische Qualitäten für Maschinen nutzbar zu machen, doch diese technischen Messungen weichen oft drastisch davon ab, wie wir Menschen hören; sie bleiben ein ständiges, vages „ungefähr“. Gleichzeitig verschwindet die dafür nötige Hardware in den Server-Racks der Rechenzentren, deren anonyme, schwarze Boxen die Illusion nähren, diese Technologien stünden außerhalb unserer physischen Welt. Die Arbeit „ungefähr“ bricht diese Black Box auf: Sie nutzt genau jene algorithmischen Features, um Klänge nach logischen Mustern neu zu strukturieren. Dadurch entstehen völlig neue Hörweisen, die die erkenntnistheoretische Bedeutung vertrauter Sounds radikal verändern und zeigen, dass die Art und Weise, wie wir die Welt vermessen – ob präzise oder nur ungefähr –, immer auch ein Akt der Welterzeugung ist.
Meisterschülerausstellung Begehung 27.06.11:30, Klasse Klangkunst-Komposition, Hochschule für Musik Mainz, soundart.uni-mainz.de
Fatemeh Barzkar beim Aufbau bei "next generation XI" im ZKM, Bild Peter Kiefer
Handgefertigte Gefäße, Spielermodule, MP3-Player und Kopfhörer, 2026
Fatemeh Barzkar wurde ausgewählt beim Festival "next generation XI" im ZKM Karlsruhe ihre Arbeit zu zeigen.
Diese Installation erkundet den Tod als einen Prozess der Transformation innerhalb der Natur, inspiriert von den Gedichten des persischen Poeten und Gelehrten Omar Khayyam (1048–1131). In diesen Versen stellt sich Khayyam vor, dass Tongefäße aus den Körpern einstiger Könige und Liebender geformt werden – eine Mahnung daran, dass alles vergänglich ist und letztlich zur Erde zurückkehrt. Fragmente dieser Gedichte werden auf Farsi, Deutsch und Englisch über Lautsprecher wiedergegeben, die im Inneren von Tonkrügen und Gefäßen verborgen sind.
Die Besucher bewegen sich durch den Raum mit Kopfhörern, die ein weißes Rauschen ausstrahlen, das aus den Klängen von Erde und Natur aufgenommen wurde. Während sie zwischen den Gefäßen wandeln oder verweilen, versuchen sie, den Stimmen außerhalb der Kopfhörer zu lauschen, doch das weiße Rauschen maskiert und löst diese Klänge beständig auf. Hier sind die Kopfhörer keine Instrumente des aufmerksamen Zuhörens, sondern Werkzeuge der Obstruktion. Sie suggerieren, dass das gesamte Spektrum der Frequenzen den Klang in sich aufnimmt und absorbiert, so wie die Natur letztlich alle Körper in sich aufnimmt. Das Zuhören wird zu einem Akt des Ringens – ein Spiegelbild des zerbrechlichen Versuchs, Sinn innerhalb eines alles umschließenden Kontinuums zu erfassen.
Der Name der Installation entstammt einem Gedicht von Khayyam:
Last night I wandered into the potter’s shed, Where countless silent pots were lying, dead. Suddenly one vessel cried aloud in fear:
“Where is the potter? Where the buyer? Where the seller?
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
Deutschland
Installationen bei "next generation XI"
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english:
Fatemeh Barzkar, (Iran)
»Homage to Khayyam: Where is the Potter? Where the buyer? Where the Seller?«
Handcrafted vessels, player modules, MP3 players, headphones, 4 black pedestals
This installation explores death as a process of transformation within nature, inspired
by poems of the Persian poet and polymath Omar Khayyam (1048–1131). In these verses, Khayyam imagines that clay vessels are formed from the bodies of former kings and lovers, reminding us that all things are mortal and ultimately return to soil.
Fragments of these poems are played in Farsi and English through speakers hidden
inside clay pots and vessels. Visitors move through the space wearing headphones that
emit white noise recorded from the sound of soil and nature. As they walk and sit among the vessels, they
attempt to listen to the voices outside the headphones, yet the white noise continually
masks and dissolves those sounds.
Here, the headphones are not instruments for attentive listening but devices of
obstruction. They suggest that the full spectrum of frequencies contains and absorbs sound, just as nature ultimately absorbs all bodies. Listening becomes an act of struggle, mirroring the fragile attempt to grasp meaning within an ever encompassing continuum.
The name of the installation comes from a poem by Khayyam:
Last night I wandered into the potter’s shed,
Where countless silent pots were lying, dead.
Suddenly one vessel cried aloud in fear:
“Where is the potter? Where the buyer? Where the seller
Eltviller Str. 6
65197 Wiesbaden
https://art-room-wiesbaden.de/
Vernissage: Friday, June 12 · 19:00
eine interaktive Klanginstallation, die auf deinen Herzschlag hört.
40 Objekte hängen im Raum. Jedes trägt ein Licht, einen kleinen Motor, einen Rhythmus. Wenn du deine Hand unter die Kamera hältst, liest das System deinen Puls — und eines dieser Objekte beginnt, in deinem Rhythmus zu schlagen. Acht Sekunden lang, allein, für Dich.
🗓 Eröffnung: Mittwoch, 20. Mai, 15:00 Uhr
📍 Kunsthaus Wiesbaden – Aula, Schulberg 10
🎟 Eintritt frei
🕐 Di, Mi, Fr–So & Feiertage: 11–17 Uhr | Do: 13–19 Uhr
📅 20. bis 31. Mai 2026
Und vergiss nicht:
🎶 Live-Konzert: Freitag, 29. Mai, 19:30 Uhr
@irene.deluis — Saxophon
@olgapachecolagutienko — Violine
@juandavid71_ _ — Ton & Mischung
@wingelegniw — Komposition & immersive Elektronik