Allgemein

Klangkunst Ausstellung in der Schule des Sehens • Vernissage Fr. 17.Juli 2026 – 18 h

burdens of material

Tomás Cabado

Klangkunst Ausstellung

Schule des Sehens
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz

Campus JGU

Vernissage

Fr. 17.Juli 2026 – 18 h

 

Öffnungszeiten/opening hours

Mo. 20. - Fr. 24. Juli

16 – 20 h

 

burdens of material ist eine Soundart-Installation für Lautsprecher und chromatische Stimmpfeifen. Sie besteht aus einer langformatigen, raumbezogenen Komposition, die um die Frage des Klangs als Material aufgebaut ist.

Historisch wurde diese Frage durch die Kategorie des Musikalischen definiert: Klang war insofern materiell, wie er Teil der Musik sein konnte. Was das beinhalten könnte, hat sich im Laufe der Zeit transformiert, erweitert und ausgedehnt. Mit Klang als Material umzugehen, heißt, sich mit der Last auseinanderzusetzen, die ihn aufgeladen wurde: das Sediment seiner Nutzung, seine Bezüge, das Problem seiner Bedeutung. Was gibt es im Klang, das außerhalb diesem Bürde fallen kann? Welche anderen Bedeutungsregime können Klang als Material beanspruchen?

Aus dem persönlichen Archiv des Kompositionsprozesses hervorgehend, verwendet das Werk sowohl „hergestellte“ als auch „gefundene“ Klänge, mischt Raum und Zeit in der Struktur der Installation und balanciert dabei zwischen der bloßen Präsenz und Funktion des Materials im Ganzen sowie zwischen Klang als sinnlichem Objekt und als Medium der Bedeutung.

Ausstellung im Rahmen des Klangkunst-Komposition Masterabschluss

https://soundart.uni-mainz.de

https://www.musik.uni-mainz.de/veranstaltungen/

https://www.ub.uni-mainz.de/de/schule-des-sehens

 

„Sound & Media, before and after Post Digital“ Studierendenkonfernz • Montag 29.06.2026

Die Abteilung Klangkunst-Komposition lädt herzlich zu einer Studierendenkonferenz ein!

„Sound & Media, before and after Post Digital“

mit

Emilien Lesage, Yido Chae , Mateo Vacheresse & Taegyu Lim

Vorträge und Konzerte mit internationalen Gästen

Bei Fragen melden Sie sich gerne beim Organisator Taegyu Lim: talim@students.uni-mainz.de.

Mo. 29.06.2026
12:00 bis 18:00

Black Box & Konferenzsaal
Hochschule für Musik Mainz
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 28
55128 Mainz

https://www.musik.uni-mainz.de/

„Sound & Media, before and after Post Digital“
Studierendenkonfernz von Taegyu Lim mit internationalen Gästen

Program

12:00 Uhr – Vortrag Emilien Lesage – Konferenzraum
Geschichte früher elektronischer und elektroakustischer Musikstudios mit Demonstrationen von Vintage-Geräten und Tonbandtechniken.

13:00 Uhr – Vortrag Yido Chae – Konferenzraum
Zeitgenössische Musik und Sound Art im 21. Jahrhundert im Kontext des Postdigitalen.

16:00 Uhr – Performance Yido Chae – Black Box
Exploiting Pixel Human – Sound Performance

17:00 Uhr – Performance Mateo Vacheresse & Taegyu Lim – Black Box
Experimental Pop Audio-Visual Performance mit Musik, digitalen und analogen Technologien sowie interaktivem VJing.

Juan Bermudez Ausstellung Meisterschülerabschluss – 26.-28. Juni 2026 Wiesbaden

On June 27, Juan Bermudez passed his master-class exam with distinction. Congratulations!

Please note: Due to the heatwave, the exhibition will remain closed on Saturday. The exam visit at 11:30 a.m. will take place as scheduled. Please contact the artist for further appointments.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Hitzewelle bleibt die Ausstellung am Samstag geschlossen. Die Begehung zur Prüfung um 11:30 Uhr findet wie geplant statt. Für weitere Termine wenden Sie sich bitte an den Künstler.

Juan Bermudez Ausstellung Meisterschülerabschluss - 26.-28. Juni 2026 Wiesbaden

Juan Bermudez

Ungefähr (2026)

Klanginstallation im Rahmen des Wochenendes der offenen Ateliers
Fr. 26. Juli – So. 28. Juni 2026
Öffnungszeiten: 16 –20 Uhr

Ort
Kunsthaus Wiesbaden, Atelier #6
Schulberg 10,
65183 Wiesbaden

https://www.wiesbaden.de/microsite/kunsthaus/ateliers/Bermudez-Juan

We bpage Juan Bermudez

Sound ist von Natur aus an die Zeit gebunden. Dennoch sind moderne, nicht-lineare Methoden der Audioanalyse heute unerlässlich, um Algorithmen für das maschinelle Lernen zu entwickeln. Wir haben sogenannte „Audio-Features“ erschaffen, um akustische Qualitäten für Maschinen nutzbar zu machen, doch diese technischen Messungen weichen oft drastisch davon ab, wie wir Menschen hören; sie bleiben ein ständiges, vages „ungefähr“. Gleichzeitig verschwindet die dafür nötige Hardware in den Server-Racks der Rechenzentren, deren anonyme, schwarze Boxen die Illusion nähren, diese Technologien stünden außerhalb unserer physischen Welt. Die Arbeit „ungefähr“ bricht diese Black Box auf: Sie nutzt genau jene algorithmischen Features, um Klänge nach logischen Mustern neu zu strukturieren. Dadurch entstehen völlig neue Hörweisen, die die erkenntnistheoretische Bedeutung vertrauter Sounds radikal verändern und zeigen, dass die Art und Weise, wie wir die Welt vermessen – ob präzise oder nur ungefähr –, immer auch ein Akt der Welterzeugung ist.

Meisterschülerausstellung Begehung 27.06.11:30, Klasse Klangkunst-Komposition, Hochschule für Musik Mainz, soundart.uni-mainz.de

Fatemeh Barzkar bei "next generation XI" im ZKM Karlsruhe

Fatemeh Barzkar beim Aufbau bei "next generation XI" im ZKM, Bild Peter Kiefer

 

17.-19. Juni 2026

Fatemeh Barzkar, (Iran)
»Homage to Khayyam: Where is the Potter? Where the buyer? Where the Seller?«
Sound Installation, 2026

Handgefertigte Gefäße, Spielermodule, MP3-Player und Kopfhörer, 2026

 

Fatemeh Barzkar wurde ausgewählt beim Festival "next generation XI" im ZKM Karlsruhe ihre Arbeit zu zeigen.

Diese Installation erkundet den Tod als einen Prozess der Transformation innerhalb der Natur, inspiriert von den Gedichten des persischen Poeten und Gelehrten Omar Khayyam (1048–1131). In diesen Versen stellt sich Khayyam vor, dass Tongefäße aus den Körpern einstiger Könige und Liebender geformt werden – eine Mahnung daran, dass alles vergänglich ist und letztlich zur Erde zurückkehrt. Fragmente dieser Gedichte werden auf Farsi, Deutsch und Englisch über Lautsprecher wiedergegeben, die im Inneren von Tonkrügen und Gefäßen verborgen sind.

Die Besucher bewegen sich durch den Raum mit Kopfhörern, die ein weißes Rauschen ausstrahlen, das aus den Klängen von Erde und Natur aufgenommen wurde. Während sie zwischen den Gefäßen wandeln oder verweilen, versuchen sie, den Stimmen außerhalb der Kopfhörer zu lauschen, doch das weiße Rauschen maskiert und löst diese Klänge beständig auf. Hier sind die Kopfhörer keine Instrumente des aufmerksamen Zuhörens, sondern Werkzeuge der Obstruktion. Sie suggerieren, dass das gesamte Spektrum der Frequenzen den Klang in sich aufnimmt und absorbiert, so wie die Natur letztlich alle Körper in sich aufnimmt. Das Zuhören wird zu einem Akt des Ringens – ein Spiegelbild des zerbrechlichen Versuchs, Sinn innerhalb eines alles umschließenden Kontinuums zu erfassen.

Der Name der Installation entstammt einem Gedicht von Khayyam:

Last night I wandered into the potter’s shed, Where countless silent pots were lying, dead. Suddenly one vessel cried aloud in fear:
“Where is the potter? Where the buyer? Where the seller?

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
Deutschland

next generation XI

Installationen bei "next generation XI"

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english:

Fatemeh Barzkar, (Iran)
»
Homage to Khayyam: Where is the Potter? Where the buyer? Where the Seller?«

Handcrafted vessels, player modules, MP3 players, headphones, 4 black pedestals

This installation explores death as a process of transformation within nature, inspired
by poems of the Persian poet and polymath Omar Khayyam (1048–1131). In these verses, Khayyam imagines that clay vessels are formed from the bodies of former kings and lovers, reminding us that all things are mortal and ultimately return to soil.
Fragments of these poems are played in Farsi and English through speakers hidden
inside clay pots and vessels. Visitors move through the space wearing headphones that
emit white noise recorded from the sound of soil and nature. As they walk and sit among the vessels, they
attempt to listen to the voices outside the headphones, yet the white noise continually
masks and dissolves those sounds.
Here, the headphones are not instruments for attentive listening but devices of
obstruction. They suggest that the full spectrum of frequencies contains and absorbs sound, just as nature ultimately absorbs all bodies. Listening becomes an act of struggle, mirroring the fragile attempt to grasp meaning within an ever encompassing continuum.
The name of the installation comes from a poem by Khayyam:
Last night I wandered into the potter’s shed,
Where countless silent pots were lying, dead.
Suddenly one vessel cried aloud in fear:
“Where is the potter? Where the buyer? Where the seller

Tres Bosques • Klangkunstausstellung in Wiesbaden

TRES BOSQUES

Wingel Mendoza Alexis Campos Juan Bermúdez

KLANGKUNST AUSTELLUNG

temporäre Gastausstellung im
Art Room
Wiesbaden

12.06. - 20. 06.2026

Eltviller Str. 6
65197 Wiesbaden
https://art-room-wiesbaden.de/

This collaborative project together with Wingel Mendoza and Alexis campos has reached its first major checkpoint. Come to the exhibition at Art Room Wiesbaden to see the results of a year of work together with Wingel Mendoza and Alexis Campos. A warm thank you to Doris Bardong for welcoming us as guests. Tres Bosques (Three Forests) is dedicated to the acoustic research of  forest areas in Wiesbaden and the research of new immersive audio techniques.

Vernissage: Friday, June 12 · 19:00

Jun 13–14: 14:00–19:00
Jun 18–20: 14:00–19:00
*Other times By appointment
Mit Förderung durch das Kulturamt Wiesbaden

Klangkunst-Alumni Wingel Gilberto Pérez Mendoza in Wiesbaden.

*An den Grenzen des Pulses*

eine interaktive Klanginstallation, die auf deinen Herzschlag hört.

40 Objekte hängen im Raum. Jedes trägt ein Licht, einen kleinen Motor, einen Rhythmus. Wenn du deine Hand unter die Kamera hältst, liest das System deinen Puls — und eines dieser Objekte beginnt, in deinem Rhythmus zu schlagen. Acht Sekunden lang, allein, für Dich.

🗓 Eröffnung: Mittwoch, 20. Mai, 15:00 Uhr
📍 Kunsthaus Wiesbaden – Aula, Schulberg 10
🎟 Eintritt frei
🕐 Di, Mi, Fr–So & Feiertage: 11–17 Uhr | Do: 13–19 Uhr
📅 20. bis 31. Mai 2026
Und vergiss nicht:
🎶 Live-Konzert: Freitag, 29. Mai, 19:30 Uhr
@irene.deluis — Saxophon
@olgapachecolagutienko — Violine
@juandavid71_ _ — Ton & Mischung
@wingelegniw — Komposition & immersive Elektronik

Video

23.April 2026 • Mainzer Klangkünstler:innen bei der Rheinland-Pfalz Triennale 2026

 

Unter den 53 Künstler:innen, die für die Rheinland-Pfalz Triennale 2026 in Trier ausgewählt wurden, sind gleich zwei Klangkünstler:innen der Klasse Klangkunst-Komposition der Hochschule für Musik
©Werkfoto: Danbi Jeung
©Portrait: Juan Bermúdez

 

und Juan Bermudez, Meisterschüler Klangkunst.

©Werkfoto: Juan Bermúdez
©Portrait: Danbi Jeung

 

Die Ausstellung eröffnet am 23.04.2026

 
Kunst in Sicht.
24.04. – 31.05.26 in Trier
Alle drei Jahre wechselt die Rheinland-Pfalz Triennale ihre Spielstätte und setzt damit jeweils einen Fokus auf einen zentralen Schauplatz im Bundesland. 2026 ist die erste Triennale zu Gast in Trier – der ältesten Stadt Deutschlands mit all ihren kulturellen Facetten.
Die Rheinland-Pfalz Triennale 2026 zeigt, was die zeitgenössische Kunstszene in Rheinland-Pfalz zu bieten hat – innovativ, vielfältig, sichtbar.
Die  Bewerbung war offen für klassische wie experimentelle Arbeiten, für interdisziplinäre Ansätze, neue Perspektiven, Beteiligungsformate und raumbezogene Konzepte.
Alle drei Jahre wechselt die Rheinland-Pfalz Triennale ihre Spielstätte und setzt damit jeweils einen Fokus auf einen zentralen Schauplatz im Bundesland. 2026 ist die erste Triennale zu Gast in Trier – der ältesten Stadt Deutschlands mit all ihren kulturellen Facetten.

 

 

Klangkunst Alumni Wingel Mendoza bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden

An den Grenzen des Pulses - Wingel Mendoza

20.-31.05.2025

Kunsthaus Wiesbaden
Schulberg 10
665183, Wiesbaden

Der Klangkünstler Wingel Mendoza präsentiert seine transdisziplinäre Performance „An den Grenzen des Pulses" in der Aula des Kunsthauses im Rahmen des Projektstipendi-ums Internationale Maifestspiele. Ausgehend von unserem Puls - dem intimsten Rhythmus des Menschen - schlägt das Werk eine Brücke zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Resonanz. Live-Musik, interaktive Klangskulptur und Echtzeit-Interaktion verschmelzen zu einer einheitlichen, vielschichtigen Sinneserfahrung.

Die Performance entfaltet sich in einer Konstellation aus Musikerinnen und Musikern (Saxophon, Violine), immersiver Elektronik, generativem Video und einer zentralen interaktiven Installation.

Sie findet im Rahmen des Projektstipendiums Internationale Maifestspiele statt.

siehe auch Kulturmagazin JIMI - 2026 Seite 53

www.wingelmendoza.com

www.staatstheater-wiesbaden.de/festivals/inter-nationale-maifestspiele/