Mit einer Installation und einem Beitrag zu KI von Juan Bermudez
Hochschule für Musik Mainz
10.11.26 | 19:00 Uhr
Roter Saal
Anmeldung erforderlich
© HfM Mainz
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siehe: https://www.wiesbaden.de/kultur/ und Wiesbaden lebt
Die Landeshauptstadt verleiht das Christa-Moering-Stipendium 2026 an die Komponistin und Klangkünstlerin Danbi Jeung. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben und erinnert an die Wiesbadener Malerin und Ehrenbürgerin Christa Moering. Mit dem Stipendium unterstützt Wiesbaden Künstler, die einen besonderen Bezug zu Wiesbaden haben.
In diesem Jahr stand die Ausschreibung unter dem Titel Metropole: Dystopie und Utopie. Die dazugehörige Ausstellung wird im Zusammenhang mit dem bevorstehenden 100. Geburtstag des Stummfilmklassikers Metropolis präsentiert. Damit verbindet die Stadt Kulturgeschichte mit aktuellen künstlerischen Perspektiven auf das Leben in modernen Großstädten.
Die fünfköpfige Jury entschied sich nach intensiver Beratung einstimmig für Jeung. Ausschlaggebend war ihr Ansatz, gesellschaftliche Entwicklungen mit feinem Humor und präziser Beobachtungsgabe zu betrachten. In ihrer Begründung hob die Jury hervor, dass die Künstlerin mit ihrer klangkünstlerischen und installativen Arbeitsweise eine zeitgemäße Reflexion über die Gesellschaft schaffen werde. Ihr Projekt könne als aktueller Kommentar zu den Fragen verstanden werden, die bereits Fritz Langs „Metropolis“ vor fast einem Jahrhundert aufwarf.
Gerade in Zeiten rasanter technologischer Entwicklungen, sozialer Umbrüche und wachsender Urbanisierung gewinnt die Auseinandersetzung mit den Themen Utopie und Dystopie neue Aktualität. Die Jury sieht in Jeungs Werk das Potenzial, diese Fragen auf überraschende und zugängliche Weise hörbar und erlebbar zu machen.
Die 1991 in Seoul geborene Künstlerin kam nach Deutschland, um ihre Studien in Komposition, elektronischer Musik und Klangkunst zu vertiefen. Heute bewegt sie sich an den Schnittstellen von Musik, Theater, Sprache und Medienkunst. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Städten präsentiert und entstanden unter anderem in Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie Ensemble Surplus, MusikFabrik und dem Staatstheater Karlsruhe.
Der Deutsche Schwerhörigenbund (125 Jahre),
der Verein der Schwerhörigen und Spätertaubten
Karlsruhe e.V. (35 Jahre) und der Ohrenschwerpunkt
Karlsruhe, OS.Ka (10 Jahre) mit dem Cochlea Implant
Zentrum (5 Jahre), feiern zusammen 175 Jahre
Bestehen und ihr Wirken für Menschen mit Schwer-
hörigkeit.
Gemeinsam diese Jubiläen zu feiern bot sich aus
unserer Sicht an, da alle ehrenamtlich und professio-
nell engagierten Personen das eine große Ziel ver-
folgen: Eine Verbesserung der Situation der Schwer-
hörigen in Karlsruhe Stadt und Land sowie in ganz
Deutschland.
Schwerhörigkeit ist eine stille Epidemie, deshalb
brauchen wir laute und bunte Veranstaltungen wie
diese, um auf die Situation schwerhöriger Menschen
in unserer Gesellschaft und die große Bedeutung des
Hörsinns aufmerksam zu machen.
Zu diesem Jubiläumsfest des Hörens möchten wir
Sie herzlich einladen.
Veranstaltungsort
ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe
Veranstaltungsraum (U1)
Steinhäuserstraße 18 · 76135 Karlsruhe
(Eingang über Edgar-von-Gierke-Straße)
Klanginstallation beim Sommerfest des Botanischen Gartens • 23. August 2026
Sommerfest des Botanischen Gartens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Start 23. August 2026, 11 - 18 h
Die Künstlerin ist vor Ort
Ort:
Aboretum im Botanischen Garten
Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg 9 b
55128 Mainz
Lageplan siehe weiter unten
genaue Geolocation: https://maps.app.goo.gl/EE6dExXBDZNrovCQ8?g_st=ic
Anfahrt: https://www.botgarten.uni-mainz.de/anfahrt/
Die Arbeit wird auch über das Sommerfest hinaus für einige Tage zu erleben sein.
Die Klanginstallation Out of Site untersucht das Konzept von Territorium als etwas, das durch das Hören entsteht und nicht durch feste visuelle Grenzen definiert ist. Versteckt im Botanischen Garten spielt ein Lautsprecher ununterbrochen den Satz: „Wenn du das hörst, bist du zu nah.“ Je näher die Besucher kommen, desto leiser wird die Stimme, wodurch eine paradoxe Situation entsteht, in der die Warnung erst verstanden werden kann, wenn der Zuhörer bereits in den akustischen Raum eingetreten ist, den sie definiert.
Die Arbeit untersucht, wie Schallausbreitung, Maskierung und Umgebungsgeräusche die räumliche Wahrnehmung prägen. Das von der Stimme erzeugte Territorium bleibt instabil und dehnt sich je nach Position des Zuhörers und der sich verändernden Klanglandschaft des Gartens ständig aus und zieht sich wieder zusammen. Durch die Platzierung einer territorialen Warnung in einem Briefkasten – einem Objekt, das mit Kommunikation über Entfernungen hinweg assoziiert wird – reflektiert die Installation über Grenzen, Nähe und die Bedingungen, unter denen Botschaften hörbar werden.
Die Künstlerin sagt: "Ausgangspunkt des Projekts ist eine Idee, auf die ich in R. Murray Schafers Werk „The Soundscape: Our Sonic Environment and the Tuning of the World“ gestoßen bin. Darin beschreibt er, wie Wölfe durch Heulen ihr Revier akustisch abgrenzen und kommunizieren., was auch anderswo in der Tierwelt existiert. Dies veranlasste mich, Revier nicht als feste visuelle Grenze zu betrachten, sondern als etwas, das durch Klang und Hören entsteht."
Herzlichen Dank an:
Die Direktorin des Botanischen Gartens, Prof. Dr. Meret Huber, Plant Evolutionary Ecology
Dr. Ralf Omlor, Wissenschaftlicher Leiter und Kustos
Für Hilfe bei der Programmierung: Wingel Mendoza
Am 22. August verwandelt Klangraum die Walpodenakademie in einen immersiven Hörraum mit Werken, die für ein 12-Kanal-System konzipiert wurden.
Im Laufe des Tages kann das Publikum jederzeit frei kommen und gehen, sich hinsetzen oder hinlegen, zuhören und so lange im Raum bleiben, wie es möchte.
Klangraum lädt zu einer offenen und kontemplativen Form des Hörens ein, bei der sich der Klang im Raum entfaltet und um das Publikum herum bewegt.
Ort:
Walpodenakademie
Neubrunnenstraße 8
55116 Mainz
http://walpodenakademie.de/

KRAK bricht mit den quantifizierenden Vorstellungsrasten von Körpern, Umgebungen und Wahrnehmung, und umdenkt Brüche als Beziehung mit Klang- und Lichtinstallation.
Breaking with quantized maps of understanding Bodies, Environments and Perception, KRAK rethinks Rupture as Relation, through Sound and Light Installation.
Ausstellung im Rahmen der Meisterschülerprüfung Klangkunst-Komposition
https://www.musik.uni-mainz.de/veranstaltungen/

burdens of material ist eine Soundart-Installation für Lautsprecher und chromatische Stimmpfeifen. Sie besteht aus einer langformatigen, raumbezogenen Komposition, die um die Frage des Klangs als Material aufgebaut ist.
Historisch wurde diese Frage durch die Kategorie des Musikalischen definiert: Klang war insofern materiell, wie er Teil der Musik sein konnte. Was das beinhalten könnte, hat sich im Laufe der Zeit transformiert, erweitert und ausgedehnt. Mit Klang als Material umzugehen, heißt, sich mit der Last auseinanderzusetzen, die ihn aufgeladen wurde: das Sediment seiner Nutzung, seine Bezüge, das Problem seiner Bedeutung. Was gibt es im Klang, das außerhalb diesem Bürde fallen kann? Welche anderen Bedeutungsregime können Klang als Material beanspruchen?
Aus dem persönlichen Archiv des Kompositionsprozesses hervorgehend, verwendet das Werk sowohl „hergestellte“ als auch „gefundene“ Klänge, mischt Raum und Zeit in der Struktur der Installation und balanciert dabei zwischen der bloßen Präsenz und Funktion des Materials im Ganzen sowie zwischen Klang als sinnlichem Objekt und als Medium der Bedeutung.
Ausstellung im Rahmen des Klangkunst-Komposition Masterabschluss
https://www.musik.uni-mainz.de/veranstaltungen/
https://www.ub.uni-mainz.de/de/schule-des-sehens

Mo. 29.06.2026
12:00 bis 18:00
Black Box & Konferenzsaal
Hochschule für Musik Mainz
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 28
55128 Mainz
https://www.musik.uni-mainz.de/
„Sound & Media, before and after Post Digital“
Studierendenkonfernz von Taegyu Lim mit internationalen Gästen
Program
12:00 Uhr – Vortrag Emilien Lesage – Konferenzraum
Geschichte früher elektronischer und elektroakustischer Musikstudios mit Demonstrationen von Vintage-Geräten und Tonbandtechniken.
13:00 Uhr – Vortrag Yido Chae – Konferenzraum
Zeitgenössische Musik und Sound Art im 21. Jahrhundert im Kontext des Postdigitalen.
16:00 Uhr – Performance Yido Chae – Black Box
Exploiting Pixel Human – Sound Performance
17:00 Uhr – Performance Mateo Vacheresse & Taegyu Lim – Black Box
Experimental Pop Audio-Visual Performance mit Musik, digitalen und analogen Technologien sowie interaktivem VJing.