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Wingel Mendoza schreibt: Die Arbeit "In der Haut der Gezeiten" ist das Ergebnis einer Feldforschung, die Aufnahmen und Fotografien der in Stade vorgefundenen Texturen sammelt. Ich habe ein Hör- und Interaktionsinstrument geschaffen, das Sie einlädt, die Erinnerungsschichten der Stadt durch ihre Texturen und Klänge zu erkunden.
Die Installation besteht aus einer Reihe taktiler und haptischer Interfaces, die – vom Publikum aktiviert – Klang- und Bildkompositionen auslösen. Diese speisen sich aus einem Archiv von Tonaufnahmen – von den Geräuschen des Hafens bis zu Unterwasserfrequenzen der Schwinge und der Elbe – und weben eine Klanglandschaft, die räumlich über acht Lautsprecher verteilt ist. Hierfür habe ich ein Modell des maschinellen Lernens (Machine Learning) entwickelt, das auf diesen Aufnahmen und Fotografien basiert und durch die Klassifizierung der Interaktion neue klangliche Texturen erzeugt.
Als Besucher sind Sie essentielle Teilnehmer. Durch Handbewegungen können Sie einen Chor aus Stimmen und Umgebungsgeräuschen Stades modulieren und Echtzeit-Visualisierungen generieren. Sie haben auch die Möglichkeit, mit einer Angelrute als Interface zu interagieren, um Klänge zu aktivieren, die mit der spezifischen Farbpalette der Stadt verbunden sind – in einer Übung, die Frequenz und Farbe verknüpft.
Dieses Werk stellt keine Geschichte dar, sondern bietet ein Instrument, um sie zu fühlen. Es ist eine vom Tastsinn und der sinnlichen Wahrnehmung gelenkte Drift. Welchen Klang evozieren Texturen? Welche Klangerinnerung bewahrt das Gewebe der Berührung? Die kleinste Geste kann einen vergessenen Klang freilegen.
Ort: Museum Stade, Sonderausstellung. Wasser W 39, 21682 Stade
Link: https://www.museen-stade.de/
Die Ausstellung ist bis zum 02. November für das Publikum geöffnet.
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Der Alumni der Klasse Klangkunst-Komposition
Christopher Dahm
wurde zum WS 2022/23 zum
Professor für digitale Technologien in Bewegtbild & Sound
an die Hochschule RheinMain Wiesbaden berufen.
Wir gratulieren sehr herzlich !
https://www.hs-rm.de/de/hochschule/personen/dahm-christopher
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https://neolook.com/archives/20251016f
Sonic Nomads website: sonicnomads.kr
Instagram/ @sonic.nomads
Sonic Nomads is an international sound art festival centred on the keywords “place, movement, listening”, proposing new ways of listening through field recording and sound art. Through the moving body, the changing place, and the sounds resonating within them, we question anew how we relate to the environments we inhabit. This festival is planned and curated by the sound artist team Transients (Yoon Ji-young, Cho Ye-bon, Kim Seok-jun), aiming to expand listening culture through dialogue with works and artists gathered from around the world.
The 2025 festival collaborates specifically with the <Listening Biennial>, bringing international listening discourse to Seoul. Held at TILT, Seoul's new immersive audio space, this festival emphasises that listening is not merely passive appreciation but a shared experience and artistic practice. ● From the Listening Lounge, where one freely moves in and out of the space; to Soundwalks, where one walks through places engaging directly with them; MakeLab workshops, where participants craft devices to capture sound; and experimental live performances presented by artists on stage—all programmes expand the act of ‘listening to sound’ in distinct ways.
Sonic Nomads transcends mere performance or exhibition. It is a journey to re-explore the relationships we form with each other, with the city, and with the environment through sound. Sonic Nomads 2025 opens new horizons of listening, guiding us into a world revealed only when we truly listen. We invite you to join us on this journey.
RANGE - SOUND FESTIVALWorkshops, Performance, Installations, Radio
u.a. mit Cat Woywod und Joshua Weitzel
The RANGE Sound Festival returns from October 10 to 12, 2025, once again presenting a diverse spectrum of experimental music, sound art, performances, installations, and workshops. The festival is an amplifier of an emerging movement that has anchored sound art in Kassel over the past ten years and formed an active community of sound artists. The festival offers an open, inclusive experience for sound lovers and curious minds of all ages.
Look forward to an inspiring atmosphere—the detailed lineup will follow shortly. Check out our Instagram to stay up to date.
Line-Up
Allen Homburg,Anita Berger, Artie S, Emilia & Carolin A. Hammes, Cat Woywod, Clemens Pitschke, djFroggy69, Eeva Ojanperä, (b)engel, Elkin, Erik, Habian666, Franziska Ullrich and Franz Wagner, heden, Holger Jenss, Xorm, Joshua Weitzel and Samuel Nerl, Kollektiv eigenklang, Lea-Maraike Sambale, Maerie C. Fricke, META, Moa Florell & Jonas Eschner, monoyama, Muyang Lyu, TRAFORADIO, Samuel Julian Grace, Sidney Mantei, Spiders, Svea Marzok, Thea Josepha Konatsu, Timothy Hammer, Marit-Helen Brunnert, Tobias Boehm, Videodilettanten, Yonagold, Youngbin Noh, Yus

The Artist's Corner Hessen hören 53: Danbi Jeung - Metallpulse
Julius Wilhelm von Pittler (1854-1910) revolutionierte mit seinen Erfindungen die Metallverarbeitung und als Industrieller auch die Arbeitswelt. Die Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH im hessischen Langen, gelegen zwischen Offenbach und Darmstadt, führt dieses Erbe fort: als Aus- und Weiterbildungszentrum in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen Metall, Mechatronik und Elektro sowie als Dienstleister.
Die koreanische, in Wiesbaden lebende Komponistin und Klangkünstlerin Danbi Jeung (* 1991), die u.a. bei Wolfgang Rihm und Peter Kiefer in Karlsruhe und Mainz studiert hat, fokussierte für ihr "Hessen hören"-Stück vor allem die spezifischen Sounds, die bei der Metallverarbeitung entstehen. Und diese können sehr, sehr leise sein.
Sendung: hr2-kultur, "The Artist's Corner", 20.09.2025, 23:00 Uhr.

Foto: © 44flavours 2023
Der Ort zur Förderung junger bildender Künstler*innen ist eine alte Alsterschute, die direkt neben dem Museum Schwedenspeicher im historischen Hansehafen der Stadt liegt und als Wohnschiff umgebaut wurde.
Diesen besonderen Ort möchten wir nun für 2 Monate im Jahr Künstler*innen zum Wohnen und Arbeiten zur Verfügung stellen. Es soll zur Inspiration und Recherche dienen. Auf dem Schiff kann auch gearbeitet werden, es bietet vielfältige Möglichkeiten. Außerdem können in Absprache mit den Museen Stade die Werkstätten der Museen als Atelier mitgenutzt werden. Es gibt also vielfältige Möglichkeiten die 2 Monate in Stade zu gestalten. Inhaltlich macht das Stipendium keine engen Vorgaben, wobei wir uns natürlich darüber freuen, wenn aus der Arbeit heraus auch Bezüge zum Aufenthaltsort entstehen.

Foto: © Cat Woywod, 2025
Sowohl ein Sprach‐ als auch Hör‐Rohr lädt “Now I can hear You” Besucher*innen der Kasseler Museumsnacht ein, sich gegenseitig genauer zuzuhören und/oder Gehör zu verschaffen.
Nicht‐elektrische Megafone sind seit ihrer Erfindung ein wichtiges Instrument in politischen und sozialen Bewegungen.
Sie wurden bei Protesten und Demonstrationen eingesetzt, beispielsweise im Kampf für das Frauenwahlrecht zu Beginn des letzten Jahrhunderts, für Gemeinschaftsorganisationen und werden auch heute noch verwendet, wenn elektrische Verstärkung gesetzlich verboten ist, wie im Fall von Occupy Wall Street im Jahr 2011.
Sie sind ein Instrument der Wirkung und Veränderung für diejenigen, die oft ungehört bleiben.
Cat Woywod (Pronomen: es/they) stellt Wahrnehmungsgewohnheiten mit Klang, Licht und zeitbasierten Medien in Frage.
Als freischaffende*r Künstler*in, Sounddesigner*in, Tontechniker*in und Drag Thing lebt und arbeitet es seit 2016 in Kassel.
Im Jahr 2023 wurde es mit dem „Kasseler Kunstpreis” für Intermediale Kunst der Dr. Wolfgang Zippel‐Stiftung ausgezeichnet, und ist bis 2026 Meisterschüler*in für „Klangkunst / Komposition” bei an der Hochschule für Musik, Johannes‐Gutenberg‐Universität Mainz.
Als Gründungsmitglied co‐organisiert Cat Woywod den „Konzept e.V.“ und das „RANGE Sound Festival.
THE SPACE AS AN INSTRUMENT - REWRITTEN
Für einen oder zwei Orgelspieler, 2025
Juan Bermúdez
Dieses Stück wurde für The Space as an Instrument, kuratiert von Tomás Cabado, komponiert. Rewritten ist eine Partitur mit 24 halbtransparenten Seiten, die in beliebiger Reihenfolge übereinandergelegt werden können. Es gibt keine feste Reihenfolge - die Interpreten können die Seiten frei anordnen, so dass jede Aufführung eine einzigartige Neuinterpretation ist. Der Kern des Stücks ist ein dreistimmiger Kanon, der durch neue Variationen sowohl des Komponisten als auch des Interpreten ständig „umgeschrieben“ wird.
Besonderer Dank gilt Tomás Cabado, der diese Veranstaltung ermöglicht hat, und dem Kantor der Christuskirche in Mainz (Evangelisches Dekanat Mainz), der das Stück uraufgeführt hat.
Audio-Aufnahme: Taegyu Lim
Organist: Arno Krokenberger
Hier anhören: youtube Link
Gefördert durch das Gutenberg Lehrkolleg der JGU GLK JGU und den Freundeskreis der Hochschule für Musik Mainz Freundeskreise der HfMM
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THE SPACE AS AN INSTRUMENT — REWRITTEN
For One or Two Organ Players, 2025
Juan Bermúdez
This piece was composed for The Space as an Instrument, curated by Tomás Cabado. Rewritten is a score comprising 24 semi-transparent pages, which can be layered in any order. There is no fixed sequence—performers are free to rearrange the pages, making each performance a unique reinterpretation. The piece seed is a three-voice canon that is continuously “rewritten” through new variations by both the composer and performer.
Special thanks to Tomás Cabado for making this event possible, and to the cantor of Christuskirche in Mainz (Evangelisches Dekanat Mainz), who premiered the piece.
Audio Recording: Taegyu Lim
Organist: Arno Krokenberger
Listen here: youtube Link