Klanginstallation beim Sommerfest des Botanischen Gartens • 23. August 2026

Klanginstallation beim Sommerfest des Botanischen Gartens • 23. August 2026

Fatemeh Barzkar

Out of Site
Interaktive Klanginstallation für Lautsprecher, Radarsensor, Arduino, Wiedergabemodul

Sommerfest des Botanischen Gartens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Start 23. August 2026, 11 - 18 h
Die Künstlerin ist vor Ort

Ort:
Aboretum im Botanischen Garten
Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg 9 b
55128 Mainz

Lageplan siehe weiter unten

genaue Geolocation: https://maps.app.goo.gl/EE6dExXBDZNrovCQ8?g_st=ic

Anfahrt: https://www.botgarten.uni-mainz.de/anfahrt/

Die Arbeit wird auch über das Sommerfest hinaus für einige Tage zu erleben sein.

Die Klanginstallation Out of Site untersucht das Konzept von Territorium als etwas, das durch das Hören entsteht und nicht durch feste visuelle Grenzen definiert ist. Versteckt im Botanischen Garten spielt ein Lautsprecher ununterbrochen den Satz: „Wenn du das hörst, bist du zu nah.“ Je näher die Besucher kommen, desto leiser wird die Stimme, wodurch eine paradoxe Situation entsteht, in der die Warnung erst verstanden werden kann, wenn der Zuhörer bereits in den akustischen Raum eingetreten ist, den sie definiert.

Die Arbeit untersucht, wie Schallausbreitung, Maskierung und Umgebungsgeräusche die räumliche Wahrnehmung prägen. Das von der Stimme erzeugte Territorium bleibt instabil und dehnt sich je nach Position des Zuhörers und der sich verändernden Klanglandschaft des Gartens ständig aus und zieht sich wieder zusammen. Durch die Platzierung einer territorialen Warnung in einem Briefkasten – einem Objekt, das mit Kommunikation über Entfernungen hinweg assoziiert wird – reflektiert die Installation über Grenzen, Nähe und die Bedingungen, unter denen Botschaften hörbar werden.

Die Künstlerin sagt: "Ausgangspunkt des Projekts ist eine Idee, auf die ich in R. Murray Schafers Werk „The Soundscape: Our Sonic Environment and the Tuning of the World“ gestoßen bin. Darin beschreibt er, wie Wölfe durch Heulen ihr Revier akustisch abgrenzen und kommunizieren., was auch anderswo in der Tierwelt existiert. Dies veranlasste mich, Revier nicht als feste visuelle Grenze zu betrachten, sondern als etwas, das durch Klang und Hören entsteht."

Herzlichen Dank an:
Die Direktorin des Botanischen Gartens, Prof. Dr. Meret Huber, Plant Evolutionary Ecology
Dr. Ralf Omlor, Wissenschaftlicher Leiter und Kustos
Für Hilfe bei der Programmierung: Wingel Mendoza

www.botgarten.uni-mainz.de

Direkter Link zum Sommerfest

Webpage Fatemeh Barzkar

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